Chronik der RKK



Nach 10-jährigem Faschingsnotstand fand sich ein Großteil der Grafenrheinfelder Vereine zusammen, um am 13. und 15. Februar 1988 zwei Elferratssitzungen abzuhalten. Der gute Erfolg der Sitzungen ermutigte Klaus Weingart und einige Getreue, einen eigenen Faschingsverein zu gründen. In drei vorbereitenden Sitzungen legte man die Richtlinien des zu gründenden Vereines fest. Nach eingehender Diskussion einigte man sich auf den Namen "Faschingsgemeinschaft Rafelder Krautsköpf".

Die Gründungsversammlung wurde auf den 14. Oktober 1988 festgelegt, an der folgende Personen teilnahmen:

Martina Gießübel, Gudrun Dressler, Manuela und Peter Wiederer, Ilse und Klaus Weingart, Elli und Axel Knopp, Burkard Dozel, Elisabeth Panzer, Klaus Seufert, Arthur Bayer, Walter Wegner, Otto Staat, Manfred Scholl, Elmar Gießübel, Elmar Lutz, Brunhilde Schnaus, Ignatz Ebner, Richard Riegler, Robert Schmich, Dietmar Ludewig, Wiltrud Müller, Marion und Roland Werner.

Das von den Gründungsmitgliedern erste gewählte Präsidium setzte sich wie folgt zusammen:

Die drei Präsidenten Klaus Weingart, Walter Wegner und Dietmar Ludewig; Schriftführerin Martina Gießübel; Kassier Klaus Seufert; Beisitzer: Hilde Schnaus, Manuela Wiederer, Ignatz Ebner, Elmar Lutz, Elmar Gießübel, Robert Schmich und Burkard Dotzel.

In einer der nächsten Sitzungen beschloss man, der "Föderation Europäischer Narren" (FEN), einem der Dachverbände des deutschen Karnevals beizutreten.

Die ersten Prunksitzungen der "Rafelder Krautsköpf" fanden am 20. und am 21. Januar 1989 unter dem Motto "Rafeld wie es trinkt und sing(k)t" statt. Voller Stolz präsentierteder Club auch seine neu ausstaffierte Garde, was nur mit großzügiger Unterstützung der Gemeinde möglich war. Erfreulicherweise hatten sich wieder erstaunlich viele Akteure des Vorjahres bereit erklärt, mitzumachen. Trotz trister Rahmenbedingungen war auch 1989 das Publikum vom Programm begeistert, was den eingeschlagenen Weg der Vorstandschaft bestätigte. Großen Anteil an diesem Erfolg hatte unser Gründungsinitiator und langjähriger Gesellschafts- und Sitzungspräsident Klaus Weingart. Mit seiner unnachahmlichen Art führte er souverän durchs Programm und beteiligte sich auch in der Bütt.

1990
In den vorbereitenden Ausschusssitzungen für die Session 1990 wurde der von Leo Heinisch gestaltete Entwurf für ein Vereinsemblem angenommen. Dieses Emblem diente uns in dieser Session als Vereinsorden. Von Anfang an pflegte man rege Freundschaften mit den Mainberger Schlossgeistern und der HAKAGE aus Hammelburg, wobei man sich manche Anregung für den eigenen Verein holte. Greifbares Ergebnis dieser Zusammenarbeit war im Jahre 1990 der erste Rathaussturm, bei dem man vom Spielmanns- und Fanfarenzug Grafenrheinfeld und dem Schützenverein, sowie den neuen Freunden aus Hammelburg und Mainberg unterstützt wurde. Auch die folgenden Faschingsitzungen, die wieder den Bergheide-Buam musikalisch umrahmt wurden, kamen beim Publikum gut an.

1991
Im Jahre 1991 wurden die Sitzungen durch den Ausbruch des Golfkrieges gefährdet. Leserbriefe und das Vorgehen einzelner Vereine in den Nachbargemeinden führten zu einer heftigen Diskussion in der Vorstandschaft über das Für und Wider der Faschingssitzungen. Man entschloss sich nach reiflicher Überlegung, die Sitzungen trotzdem abzuhalten. Das Motto lautete "Beim RKK geht's rund in jeder Halle".

1992
In diesem Jahr standen wieder Vorstandswahlen an, bei denen die Vorstandschaft weitgehend bestätigt wurde. Als Präsidenten wurden gewählt: Klaus Weingart, Dietmar Ludewig und Wilfried Lutz. 1992 gab es eine Neuerung: erstmals wurde am Faschingssonntag ein Kinderfasching durchgeführt, der von Helga Richter und ihren Helferinnen mit viel Liebe präsentiert wurde und ein Bombenerfolg war. Das damals erarbeitete Konzept dient heute noch als Muster.

1993
Im Jahre 1993 gestaltete Marlene Schmich-Kimpel erstmals das Bühnenbild, das in den darauffolgenden Jahren zu einem Aushängeschild des Vereins werden sollte. Zum fünfjährigen Bestehen der RKK wurde eine Festschrift herausgegeben. Die Sitzungen standen unter dem Motto " 5 Jahre RKK wie schön, die Erde soll sich weiter dreh'n". In diesem Jahr waren die Kister Faschingsfreunde bei einer Sitzung zu Gast und sorgten für ausgelassene Stimmung. Die Sitzungen kamen bei der Bevölkerung großartig an. "Im ganzen Dorf wurde darüber geredet", heißt es im Protokoll. Unsere seit Anfang existierende Garde bekam in diesem Jahr neue Kostüme.

1994
"Das Narrenschiff der RKK segelt in das sechste Jahr" war 1994 das Motto der überaus sehenswerten Sitzungen. Wie schon über die letzten Jahre hinweg begeisterten Ilse und Michael Weingart mit Rainer und Elisabeth Panzer das Publikum mit der Mini-Playback-Show. Als Youngster in der Bütt überzeugte ebenso Christian Keller. Trotz der Absage vieler Akteure konnte wieder ein abendfüllendes Programm präsentiert werden. Bei den Neuwahlen 1994 wurde das Präsidium wie folgt gewählt: Stefan Grafe, Dietmar Ludewig und Günter Vollert als Präsidenten, sowie Sabine Lutz als neue Schriftführerin.

1995
Für die Session 1995 entschloss sich die neu gewählte Vorstandschaft ein Tanzmariechen ausbilden zu lassen. Miriam Müller fühlte sich zusammen mit ihrer Trainerin Manuela Wiederer dieser Aufgabe gewachsen, machte im Training große Fortschritte und konnte dann wegen einer Sportverletzung leider nicht bei den Sitzungen auftreten. Trotzdem ging es unter dem Motto "Unsere Welt ist ein buntes Zirkuszelt" stattfindenden Prunksitzungen wieder hoch her. Lustige Geschichten um das Dorfgeschehen vermittelten Ilse Weingart und Elisabeth Panzer. Am 12. November 1995 wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen, den Verein ins Vereinsregister eintragen zu lassen. Seither trägt er ganz offiziell den Namen "Faschingsclub Rafelder Krautsköpf e. V."

1996
"Wir starten durch" lautete das Motto im Jahre 1996. Mit einem "außerirdisch" gut gelungenen Bühnenbild begrüßten wir unser Publikum. Auch diese Sitzungen wurden sehr gelobt, nicht zuletzt wegen einiger Debütanten, unter anderem auch dem Tanzmariechen. Ebenfalls entwickelte sich aus der ehemaligen "Tanzgruppe Link" die Showtanzgruppe "Pur Fantasy", trainiert von Kessy Weippert.Auch beim Kinderfasching platzte die Halle wieder aus allen Nähten und die Kinder erlebten einen ereignisreichen Nachmittag. Einen bitteren Beigeschmack hinterließ die schlechtbesuchte Freitagsitzung, die daraufhin in der nächsten Session ersatzlos gestrichen wurde. Vor dreimal ausverkauftem Haus entführten wir unser Publikum im Jahr 1997 in "Venezianische Nächte", was die Tanzgruppe "Pur Fantsasy" effektvoll umzusetzen wusste. Auch eine neu gegründete Juxturngruppe bereicherte das Programm. Bei den Neuwahlen in diesem Jahr schied Dietmar Ludewig als Präsident aus, sein Nachfolger wurde Elmar Lutz, Stefan Grafe und Günter Vollert wurden im Amt bestätigt.

1998
Für die Session 1998 legte man das Motto "Wir sind reif für die Insel" fest. Das an den Rathaussturm anschließende gemütliche Beisammensein in der Gemeindehalle wurde durch verschiedene Büttenreden und Sketche, sowie Tanzvorführungen der verschiedenen Garden wesentlich bereichert. Leider stand der langjährige Sitzungspräsident Klaus Weingart aus beruflichen Gründen nicht mehr für die Sitzungen zur Verfügung und Elmar Lutz, der bereits vorher gelegentlich als Ersatz eingesprungen war, übernahm seine Aufgabe. Auch beim Kinderfasching musste Helga Jana, die diesen Nachmittag bisher bestritt, ersetzt werden. Hier übernahm Sabine Lutz mit einem fast neuen Team die Arbeit, wobei das bisher so erfolgreiche Konzept beibehalten wurde. Trotz dieser Neuerungen verliefen die Veranstaltungen in gewohnt erfolgreicher Weise.

1999
"Wir stehen unter Strom" lautete das Motto 1999. Im Jubiläumsjahr legte man einen neuen Sitzungsrhythmus fest: Die Sonntagssitzung, früher als Seniorensitzung gedacht, wurde gestrichen, dafür soll die dritte Sitzung erstmals am Rosenmontag mit anschließendem Faschingstanz stattfinden. Der Kinderfasching findet in diesem Jahr am Faschingsdienstag statt.

2000
Im Jahr 2000 standen wieder Neuwahlen an. Im Amt bestätigt wurden Stefan Grafe und Elmar Lutz, Nachfolger für Günter Vollert wurde Hubert Wahler. Das Thema der Sitzungen "RKK Olé" wurde im Showtanz der Stammgarde und Pur Fantasy aufgegriffen. Als neues Highlight stand erstmal ein Kindertanzpaar auf der Bühne - Kessy Weippert trainierte das Duo Larissa Schüll und Christopher Warmuth. Aus dem Leben einer Ballettmaus erzählte Edith Werner. Aus der KLJB präsentieren Melanie Wahler und Stephanie Rehl eine Inszenierung aus "Rickies Popsofa", die mit diesem Sketch die Lacher auf ihrer Seite hatten. Auch Jürgen Kraus und Sabine Braun waren wieder mit einem Sketch vertreten.

2001
Getreu dem Motto "Uns kraut's vor nix" verwandelte Marlene Schmich-Kimpel 2001 die Gemeindehalle in ein verstaubtes Geisterschloss, das durch ein buntes und fröhliches Programm zum Leben erweckt wurde. Neben bereits allseits bekannter Tanzgruppen, Sketchen und BüttenrednerInnen wagten sich auch Wiltrud Müller und bereits zum zweiten Mal Sonja Morgenstern in die Bütt. Nicht mehr aus dem Programm wegzudenken ist auch Margit Kapellner, die über den 75. Geburtstag parodierte. Als Tanzmariechen wirbelte Claudia Wahler über die Bühne. Das Präsidium beschloss in einer seiner Sitzungen, künftig Senatoren zu ernennen. Senatoren sind langjährige, treue Freunde und Gönner des RKK, sie erhalten die Sessionsorden und sind Ehrengäste bei den Sitzungen. Zu den ersten Senatoren wurden Helmut Ebner und Klaus Weingart ernannt, die lange Jahre als Gemeindearbeiter das Dorfgeschehen aufgriffen. Außerhalb der fünften Jahreszeit fand sich eine kleine Neigungsgruppe, die auch künftig 1x jährlich zu einer gemeinsamen Radtour oder Wanderung aufruft.

2002
"RKK zwo1000zwo - trocken ist es anderswo" lautet das Motto 2002. Nach der Sperrung der Gemeindehalle musste in die Altmainsporthalle ausgewichen werden. Um die gewohnte Qualität der Bühnen- und Showtechnik aufrecht zu erhalten, musste ein riesiger Kraftakt durch das Aufbauteam gestemmt werden - was teils nur durch Beziehungen von Holger Schmich möglich wurde. Dank vieler Helfer spürte das Publikum nichts davon, da wieder ein tolles Bühnenbild und Programm geboten wurde. Z.B. stiegen Wiltrud Müller und Sabine Lutz in die Bütt, ebenso wie Melanie Schubert und bereits zum 2. Mal der Postbote Harald Rudolph. Das Finale wurde diesmal vom Musikverein unter dem Motto "Net schö, aber laut" gestaltet. Gründungsmitglied Ignaz Ebner wurde zum Ehrensenator ernannt.

2003
Die Neuwahlen 2003 brauchten einige Neuerungen im Präsidium. Stefan Grafe und Elmar Lutz blieben im Präsidentenamt, Nachfolger für Hubert Wahler wurde Holger Schmich. Die Schriftführerin Sabine Lutz wird nach 15 Jahren von Tanja Meth abgelöst. Als Beisitzer fungieren Michael Kimpel, Bernhard Knaup, Sabine Lutz,, Klaus Weingart, Stefan Scholl und Kessy Weippert. Bei den Sitzungen wurde es orientalisch. Getreu dem Motto "1001 Nacht, bei uns wird viel gelacht" trat die Stammgarde mit einem Bauchtanz auf, Mario Geißler und Irene Rösner strapazierten die Lachmuskeln mit einer gekonnten Version von "Dinner for one". Ebenso die Sängergruppe EVA, (Elmar und Wilfried Lutz und Günter Vollert), die sich mit ihrem "Best of" sowie dem Bürgermeisterkanditaten Walter Weinig gewidmeten "Mein Gott Walter" aber leider auch von der Bühne verabschiedeten. Fester Programmbestandteil ist inwischen auch der Frauenbund, diesmal mit einer gelungenen "schnellsten Prunksitzung". Da in diesem Jahr kein Männerballett zu stande kam, ließ Britta Kennon mit einem Sologesang das Sitzungsprogramm ausklingen. Als weiterer Senator wurde Robert Gießübel ernannt.

2004
2004 lautete das Motto: "Luhja, is' des a Brünnla" - was im Sketch von Harald Rudolph, Stefan Scholl und weiteren gekonnt in Szene gesetzt wurde. Im Programm gab es einige Überraschungen: Richard Riegler führte Christopher Warmuth in die Bütt, die Gruppe "Just for fun" gab als Gast ihr Debüt, das Dorfgeschehen übernahmen Ulrike Then, Hilde Riegler und Christian Keller. Die Nachwuchsgarde zeigt Show- und Gardetanz. Edith Werner und Rita Gießübel miemten einen Sketch. Szenen aus Dirty Dancing brachten Michaela Göbel und Michael Warmuth aufs Parkett. Bütt und Tanz verband Britta Kennon zusammen mit Simone Then. Es fanden sich auch wieder ein paar Elferräte zu einem Männerballett zusammen, die mit überdimensionalen Hüten viel "Bauch zeigten". Auch in diesem Jahr waren wieder RKKler an der Kirchweih im Einsatz, was mittlerweile fester Bestandteil der Aktivitäten ist.

2005
Im Jahr 2005 wurde der Elferrat in einen Hexenkessel gesetzt, die Sitzungen brodelten unter dem Motto "RKK- Höllisch gut". Als Teufels-Protokoller berichtete Elmar Lutz. Eine Gesangsnummer brachte die Kennonfamily zum Besten. Die Gruppe Pur Fantasy ließ zu ihrem Jubiläum die letzten 10 Jahre revue passieren, die Stammgarde verarbeitete das Motto im Showtanz Feuer & Eis, mit dem sie auch auf der FEN-Sitzung in Knetzgau vertreten waren. In die Kostüme des Kindertanzpaares schlüpften in diesem Jahr - leider einmalig - Linda Gräf und Marco Geißler. wurde. Auch Jürgen Kraus und Sabine Braun waren trotz der schwierigen Probensituation aufgrund der großen Entfernung wieder mit einem kaum mehr wegzudenkenden Sketch vertreten - in diesem Jahr gekonnt mit dem Büroflirt von Loriot. Ein weiterer Sketch wurde von Christopher Warmuth und Annemarie Werner dargeboten. Die Nachwuchsgardetrainerinnen Elke Mauder und Petra Ebner geben ihr Amt am Ende der Session an Tanja und Corina Meth weiter. Erstmal wurden Bande mit der närrischen Vereinigung Wipfeld geknüft, die 2 Tanzmariechen zur Sitzung mitbrachten.

2006
Im Jahr 2006 war die Kulturhalle fertiggestellt, in der die RKK-Sitzungen als eine der ersten großen Veransaltungen stattfanden - hierzu wählten wir das Thema: "RKK - wir entern jede Halle" und legten mit einem großen Piratenschiff auf der neuen Bühne an. Die Sitzungen wurden von der neu ausgestatteten Nachwuchsgarde eröffnet, unter Leitung von Tanja Meth und Corina Schmich erstmals eine Polka nach "Gardetradition" einstudierten. Doch damit noch nicht genug - es fanden sich unter Anja Lukas und Daniela Scheithauer-Bamberg zusätzlich Trainerinnen für eine neue Purzelgarde. Als Tanzpaar bekam Linda Gräf mit Tanja Künzel eine neue Partnerin. In den diesjährigen Neuwahlen gab es keine Veränderungen. Inspiriert vom Polterabend der Schmichs diente der Innenhof des Anwesens Schmidgasse 1 einem sehr idyllischen und gelungenem Helferfest, das ddie letzten Jahre aus fianziellen Gründen leider entfallen musste. Unter musikalischer Begleitung von Helmut feierte der "harte Kern" bis in die frühen Morgenstunden. In diesem Jahr war im November erstmals die Theatergruppe Ebelsbach zu Gast, die unter der Organisation der RKK einen Bauernschwank zum Besten gaben. Die Fortsetzung fürs nächste Jahr wurde bereits vereinbart.

2007
2007 lautete das Motto "Rafelder Kultur auf Ägyptens Spur". Der Rathaussturm sowie die Sitzungen verliefen in üblicher Manier, im 2. Jahr funktionierte auch der Aufbau in der Kulturhalle bereits routiniert. Ralf Künzel stieg bereits zum zweiten Mal in die Bütt. Eva Hornig und Simone Then haben neben dem Training für den Showtanz der Stammgarde auch die Organisation des Kinderfaschings übernommen. Elferrat und Stammgarde waren mit einer Fußgruppe am Faschingsumzug in Aubstadt beteiligt. Der gut besuchte Kinderfasching wurde bereits zum 10. Mal von Sabine Lutz (anfänglich mit Unterstützung von Helga Jana) organisiert, die nun Eva Hornig und Simone Then an dieses Amt heranführt. Das Helferfest wurde in diesem Jahr in die Fahrradhalle verlegt.

2008
Noch vor den eigenen Sitzungen stellte sich die RKK der großen Herausforderung, die FEN-Auftaktsitzung in der Kulturhalle auszurichten. Hierfür waren über 100 Aktive und Helfer im Einsatz, die alle ihr Bestes gaben um ca. 450 Gäste zu bewirten bzw. für eine reibungslosen Ablauf zu sorgen. Diese Aufgabe wurde mit Bravour gemeistert, was auch von der FEN honoriert wurde und für den RKK einen nicht unbeträchtlichen Gewinn einbrachte. Die Rafelder Prunksitzungen verliefen nach der Einstimmung ganz unter dem Motto "Wild West in unserm Nest". Neben Ralf Künzel war auch Andreas Gießübel erneut in der Bütt, das Tanzpaar Linda Gräf und Tanja Künzel wirbelten diesmal im "westernstyle" über die Bühne. Ganz in ihrem Element waren wieder Ulli Then und Hilde Riegler, die mit ihrem Bauchladen aus dem Rafelder Nähkästchen plauderten.

2009
In den diesjährige Neuwahlen wurden alle Präsidenten bestätigt, als Beisitzer wurden neu gewählt Thomas Kalkenings und Manfred Warmuth für Sabine Lutz und Stefan Scholl. Das Motto 2009 hieß "It's Showtime". Der Aufruf an neue Büttenredner war von Erfolg gekrönt. So gaben Lukas Weidinger, Maria Hartmann und Margit Bischoff ihr Debüt. Ein bunter Reigen an Tänzen und Sketchen rundete das Programm gelungen ab. Wieder war eine kleine Gruppe von Mitgliedern als Helfer an der Kirchweih im Einsatz, um so die Vereinskasse etwas aufzufüllen. Aufgrund eines Ausfalls konnte leider kein Theaterstück ausgerichtet werden.

2010
Wir feiern das närrische Jubiläum mit dem Motto „Hurra, 22 Jahre RKK“. Den dazu organisierten Jubiläumsabend moderierten Stefan Grafe und Elmar Lutz, die sich im Gespräch mit Klaus Weingart an die Vereinsgründung erinnerten. Untermalt wurde dies durch eine nostalgische Bildershow, die Richard Riegler aus zahlreichem Bildmaterial, angelehnt an die Chronik, zusammenstellte. Neben den Gründungsmitgliedern, die auch ihre Ehrennadel erhielten, waren auch die „Geburtshelfer“ aus Mainberg und eine Abordnung der FEN eingeladen. Am nächsten Tag ging es direkt mit dem Rathaussturm weiter. Die Sitzungen wurden neben den festen Programmpunkten auch durch Neulinge bzw. „Wiedereinsteiger“ bereichert. So traten Silke-Christ Stock und Angelika Frei in die Bütt, Harald Rudolph gab den Hausmeister, die Klageweiber erzählten ihre Weisheiten auf bereits bekannte, ganz eigene Art und Weise. Im Dorfgeschehen tauschte sich Ulrike Then erstmals mit Jens Reuß aus. Stefan Grafe und Richard Riegler teilten sich eine Badewanne und das Männerballett sorgte nicht nur mit den Sambarhythmen für heiße Stimmung. Aufgrund plötzlicher Erkrankung einer Tänzerin beschloss die Gruppe Pur Fantasy, ihren Jubiläumstanz ins nächste Jahr zu verschieben.

2011
„RKK – wie in Bella Italia“. Aufgrund der langen Faschingszeit sind wir wieder etwas im Landkreis herumgekommen. So wurde neben den Rathausstürmen auch Sitzungen befreundeter Vereine in Wipfeld, Mainberg, Bergrheinfeld, Hesselbach, ESKAGE, Aubstadt und Knetzgau besucht. An den Sitzungen überzeugte die Arbeit von Tanja Ebner und Ulrike Then, die ihre Purzelgarde als Pinguine über die Bühne tapsen ließen. Der Besuch eines Gardetanzseminars zeichnete sich in den Tänzen der Nachwuchs- und Stammgarde ab. Ganz dem Motto gewidmet verbreitete Just for fun Urlaubsstimmung pur – das Männerballett beleuchtete Italien von einer ganz anderen Seite. In die Bütt wagte sich Monika Reinhart, die auch bei den Powerweibern (entstanden aus den Klageweibern) Name zum Programm machte – oder waren es doch die echten Jacob-Sisters? Angelika Frei eroberte die Bühne mit ihrem Damenelferrat im unbestechlichen „kleinen Schwarzen“. Finanziell unterstütze Tiziano Marcato, der einen Teil der Orden sponserte und Pizzeria-Gutscheine an die Akteure verteilte.
 Neben dem Helferfest wird es erstmalig einen Jugenderlebnistag geben sowie erneut ein Theaterstück im November.

2012
Motto „RKK 2011 - bei uns ist nicht alles Käse“